martedì 5 aprile 2016

CLIL: Ja oder Nein?

In der Schule angekommen, war unsere Neugierde auf die didaktische Ausübung des CLIL-Unterrichts groß. Doch wir suchten vergebens, denn, wie von Hanna berichtet, steckt die uns bekannte CLIL-Methode in der Norrby Skola Fritids noch in den Kinderschuhen.

Meist unterrichtet der Klassenlehrer Schwedisch sowie Englisch. 
Die Kinder lernen bereits im Kindergarten Englisch und haben 3 Stunden Englischunterricht in der Schule. Englisch wird nicht in anderen Fächern eingebaut, dennoch werden seit kurzem kleinere Projekte organisiert, in denen man einen Teil eines bestimmten Themas in Englisch unterrichtet. Aufgrund des Projekts Erasmus+KA1 konnten die Lehrpersonen der schwedischen Schule Einblick in unseren CLIL-Unterricht gewinnen und wollen nun mit jenem experimentieren.

Englisch ist im Privaten die Sprache des Fernsehens, der Musik und des Computers, so Erica. Daher lernen die Kinder hauptsächlich außerhalb der Schule Englisch. Für die Kinder ist es einfach die englische Sprache zu verstehen, zu sprechen und auch zu lesen. In der Klasse wird vor allem die Grammatik vertieft, denn meist weisen die Schüler Schwierigkeiten im Schreiben auf, da die Aufnahme der englischen Sprache ausschließlich durch das Sehen und Hören von Filmen bzw. Musik stattfindet.

Englisch wird somit nicht als Zweitsprache, sondern als Fremdsprache betrachtet. Da die Kinder bereits mit Vorkenntnissen der englischen Sprache einschulen und in ihrem Alltag viel mit der englischen Sprache in Kontakt treten, ist ein CLIL-Unterricht, wie wir ihn kennen, weder aus didaktischen, zeitlichen noch ökonomischen Gründen sinnvoll. Dennoch konnten sich einige Lehrpersonen für unser CLIL-System sehr begeistern und sind für neue Ideen offen und experimentierfreudig.

Osservando il "CLIL" svedese pensiamo che sia fondamentale coinvolgere le famiglie, le associazioni sportive e del tempo libero, affinché la seconda lingua, ossia il tedesco, non rimanga limitato al contesto scolastico, ma che venga utilizzata in diverse attività extrascolastiche diventando cosi di uso quotidiano.



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