Eine meiner Fragen, welche uns alle beschäftigte, war:
whats about the grammar lession in your school?
Erika konnte uns auch hier überraschen. Aufgrund der einfacheren Grammatik der schwedischen Sprache, werden im Laufe eines Schuljahres in etwa zwischen 10 - 20 (max.!!) Std. abgehalten. Das Meiste erfolgt über learning by doing.
Diese Arbeitsmethode, welcher wir durchgehend die ganze Woche beiwohnen durften, deckt auch den grammatikalischen Bereich ab. Durch die Verwendung der gesprochenen Sprache, die Arbeit an den Computern und neben der Arbeit an den Arbeitsheften (Schulung der Feinmotorik so wie der Druckschrift) schreiben die Schüler zumeist grammatikalisch vieles richtig. In den einzelnen Stunden, in welchen explizit Grammatik gelehrt wird, da den Pädagogen gewisse Schwächen gehäuft auffallen, werden diese auch hier mit unterschiedlicher Methodik gelehrt. So verwendete zb. Die 4.Klasse (unsere 5.Kl. Gs) genauso Arbeitshefte, in denen individuell gearbeitet wurde.
Das meiste allerdings, so Erika Lövgren, wird durch den Gebrauch der Sprache richtig vermittelt und geschrieben. Da sich die Schüler zudem meist in Partnerarbeit mit den verschiedenen Aufgabenstellungen und Themen befassen, geschieht es schon von den Kleinsten an, dass sie sich gegenseitig verbessern.
Der Start einer Stunde beginnt mit dem englischen: how do you feel today, how was the last lession....and the weather is.. . Es entsteht hierbei eine zwischenmenschliche Beziehung, bei der sich Schüler wie Lehrer vollkommen wohlfühlen und ruhig werden. (Auffallend ist hier, dass der hektische Alltag noch nicht bis hier her vorgedrungen ist.) Anschließend werden kurze Erläuterungen zu der Aufgabenstellung in der Muttersprache gegeben, (max. 3-5min) welche dann von den Schülern befolgt werden. Auch hier sind die Benützung von IPad, Laptop, Standpc, Drucker und auch die traditionelle Art (Handschrift) gewissermaßen ständig vorhanden. Schon die Kleinsten lernen selbständig den Pc zu nutzen, verwenden zum Schreiben ihrer eigenen Texte die Kopfhörer, welche ihre Geschichten wiedergeben, und das Arbeitsblatt mit der Geschichte, welche die Lehrperson vorgeschrieben hat, nach der erzählten Geschichte der Schüler.
Die schier unbegrenzbaren Möglichkeiten der technologischen Hilfsmittel zieht sich durch die Hausaufgaben, da die Schüler alle über eigene Ipads oder Pc's zu Hause verfügen. Die Seiten, an denen in der Schule gearbeitet wird, sind zu Hause auch zugänglich, und so können diese dort fertig gestellt werden. Internet ist für alle frei zugänglich. Genauso werden Filmprojektionen und Powerpoints von den Schülern erstellt. Diese werden auf einem eigenen Kanal der Schule in "youtube" eingestellt.
Die Schüler/innen hatten keine Probleme gefilmt bzw. fotografiert zu werden, und so konnten wir, Dank ihrer Disponibilität, eine Fülle an Fotos und Filme speichern.
Diese intensive Woche zeigte uns vieles, wies uns auch Parallelen auf, und zeigte uns eine sehr freundliche, innige Beziehung zwischen den Lehrpersonen, den Pädagogen, welche für die außerschulischen Belange zuständig sind und nicht zuletzt zu den Schülern. Wir waren mit offenen Armen empfangen worden, unsere vielen Fragen wurden mit Geduld und ausführlichen Erläuterungen beantwortet, und wir genossen die Zwischenmenschlichkeit, welche durch die vielen "breaks for Fika" untermauert wurden, sehr. Ein großes Dankeschön gilt allen, die für uns so intensiv gearbeitet haben, sei es in der Vorbereitung der Reise sowie den schedischen Schulen, welche uns so freundlich aufgenommen haben, Lisa, welche uns dieses wundervolles Haus zu Verfügung stellte, und und und. ...
Unsere Mühen, Strapazen und die Protokollierung der gesamten Woche wurde durch die schwedische Art... To live life ... wettgemacht.
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